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Franz Koll übernimmt Sprecherrolle im VSSÖ-Präsidium

Nach knapp drei Jahren an der Spitze des Verbands der Sportartikelerzeuger und Sportfachhändler Österreichs (VSSÖ) übergibt Dr. Michael Schineis die Rolle des Präsidiumssprechers an Franz Koll, Geschäftsführer INTERSPORT Austria. Bei der VSSÖ-Generalversammlung am 23. Juni wurde Koll aus dem Kreis der gleichberechtigten Präsident:innen zum neuen Sprecher kooptiert.

„Plattform, auf der sich die Branche trifft“: Franz Koll über seine Rolle

„Der VSSÖ ist für mich die Plattform, auf der sich die unterschiedlichen Perspektiven der Branche konstruktiv treffen: Hersteller, Importeure, stationärer Fachhandel, tourismusnahe Standorte, Verbundgruppen“, so Koll. „Aus meiner Tätigkeit bei INTERSPORT weiß ich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen, qualifizierte Beratung und eine starke Datenbasis für strategische Entscheidungen im Handel sind. Diese Erfahrung möchte ich in den Verband einbringen – mit dem Ziel, Planungssicherheit für unsere Mitglieder zu schaffen, gemeinsame Standards weiterzuentwickeln und die Sichtbarkeit der Sportartikelbranche als wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Partner zu stärken.“

Profilgewinn und Kontinuität: Rückblick von Michael Schineis

„Der VSSÖ hat in den vergangenen Jahren deutlich an Profil gewonnen – als gemeinsame Stimme von Industrie und Handel, aber auch als faktenbasierter Ansprechpartner für Politik und Partnerorganisationen“, ergänzt Schineis. „Wir konnten wichtige Themen wie Förderlogiken, Infrastrukturfragen oder branchenspezifische Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten. Mit Franz Koll übernimmt nun ein Sprecher mit starkem Handelsprofil, breiter Branchenkenntnis und hoher Umsetzungsorientierung. Das ist ein gutes Signal für alle Mitglieder – und ein klares Bekenntnis zur gleichberechtigten Zusammenarbeit im Präsidium.“

Gleichberechtigtes Präsidium aus Industrie und Handel

Seit 2022 wird der VSSÖ von einem vierköpfigen, gleichberechtigten Präsidium geführt. Alle drei Jahre wird daraus eine Sprecherperson gewählt - abwechselnd aus Handel und Industrie. Damit stellt der Verband sicher, dass beide Seiten der Wertschöpfungskette dauerhaft und verbindlich eingebunden sind.

Das Präsidium setzt sich aktuell wie folgt zusammen:
 

  • Franz Koll, Geschäftsführer INTERSPORT Austria (Sprecher),
  • Irina Andorfer, Geschäftsführerin SPORT 2000 Österreich,
  • Hans-Jürgen Schoder, Geschäftsführer Paul Lange Austria,
  • und Dr. Michael Schineis, ehem. President Winter Sports Equipment bei Amer Sports.

Für die Praxis heißt das: Branchenentscheidungen und Positionierungen des VSSÖ beruhen nicht auf Einzelinteressen, sondern auf abgestimmten Positionen von Industrie und Handel.

Schwerpunkte: Interessenpolitik, B2B-Plattformen und Weiterbildung

Im Rahmen der Generalversammlung wurde bestätigt, dass die bestehenden Arbeitsschwerpunkte des VSSÖ konsequent weitergeführt werden. Ziel des Verbands ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Sportfachhändler:innen in den Bereichen Fahrrad, Fahrradfachhandel, Outdoor und Tourismus sowie ihrer Zulieferer zu stärken. Die übergreifende interessenpolitische Arbeit des Verbands wird inhaltlich vertieft und organisatorisch weiter ausgebaut. Damit schafft der VSSÖ Orientierung, stärkt Daten- und Wissensgrundlagen und tritt gegenüber Politik, Verwaltung und Partnern geschlossen auf. Zu den Kernaktivitäten zählen B2BFormate wie Austria on Bike und die ÖSFA ebenso wie die Weiterbildung des Handels über die VSSÖ Akademie und die Lehrlingstage, die 2026 auf drei Formate ausgeweitet werden. 

Was heißt das konkret für VSSÖ-Mitglieder?

Die Generalversammlung hat bestätigt, dass die bestehenden Arbeitsschwerpunkte des VSSÖ konsequent fortgeführt werden. Für Mitgliedsbetriebe bedeutet das:

  1. Stärkere interessenpolitische Arbeit
    • Vertiefung der Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung
    • Klare Positionierung zu Rahmenbedingungen für Sportfachhandel, Fahrradhandel, Outdoor und Tourismus
    • Ziel: mehr Planungssicherheit und Transparenz bei regulatorischen Fragen
  2. Ausbau von B2B-Plattformen für die Branche
    • Formate wie Austria on Bike und die ÖSFA als zentrale Treffpunkte für Order, Information und Vernetzung
    • Schwerpunkt auf Formaten, die Industrie und Handel konkret in ihrer Arbeit unterstützen
  3. Weiterbildung und Nachwuchsarbeit
    • Ausbau der VSSÖ Akademie als Lern- und Wissensplattform für den Handel
    • Lehrlingstage, die 2026 auf drei Formate erweitert werden, um den Nachwuchs gezielt an Branche und Fachhandel heranzuführen

Damit fokussiert der Verband seine Ressourcen auf drei zentrale Hebel: Rahmenbedingungen, Plattformen, Qualifizierung – immer mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsbetriebe zu stärken.

Signal für eine starke, geschlossene Branchenstimme

Mit der Sprecherübernahme durch Franz Koll und dem gleichberechtigten Präsidium aus Industrie und Handel setzt der VSSÖ ein klares Zeichen:

  • Kontinuität in der Interessenvertretung
  • Stärkeres Handelsprofil in der Verbandskommunikation
  • Gemeinsame, faktenbasierte Positionen gegenüber Politik, Partnern und Öffentlichkeit

Für Sportfachhändler:innen und Industriepartner, die sich aktiv in die Gestaltung der Rahmenbedingungen der Sportartikelbranche in Österreich einbringen wollen, bleibt der VSSÖ damit die zentrale Anlaufstelle und Arbeitsplattform.

Weitere Informationen zu den Schwerpunkten, Formaten und Angeboten – von Austria on Bike über ÖSFA bis zu den Programmen der VSSÖ Akademie – bereiten wir in den kommenden Wochen auf vsso.at vertiefend auf.

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