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Wintersaison 2025/26: Touristischer Sportartikelhandel wächst trotz Herausforderungen

Die Wintersaison 2025/26 verläuft für den touristischen Sportartikelhandel bislang sehr erfolgreich. Gute Schneebedingungen, sonnig-kaltes Winterwetter und gut ausgelastete Skigebiete sorgen für hohe Frequenz im Handel. „Das schlägt sich direkt in einer starken Nachfrage nieder“, erklärt Christoph Bründl, Sprecher der ARGE Tourismus. Rund 80 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet die Branche im Winter und sichert damit etwa 7.000 Arbeitsplätze in den Tourismusregionen.

ARGE Tourismus zieht positives Zwischenresümee – starke Nachfrage und klare Trends zu Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit

Die Wintersaison 2025/26 verläuft für den touristischen Sportartikelhandel bislang sehr erfolgreich. Gute Schneebedingungen, sonnig-kaltes Winterwetter und gut ausgelastete Skigebiete sorgen für hohe Frequenz im Handel. „Das schlägt sich direkt in einer starken Nachfrage nieder“, erklärt Christoph Bründl, Sprecher der ARGE Tourismus. Rund 80 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet die Branche im Winter und sichert damit etwa 7.000 Arbeitsplätze in den Tourismusregionen.

Inlandsnachfrage stärkt den Markt

Besonders positiv entwickelt sich die Nachfrage im Inland: Rund zehn Prozent mehr heimische Gäste zieht es heuer in die Berge. Gleichzeitig bleiben auch die wichtigsten Auslandsmärkte – darunter Deutschland, die Niederlande und England – stabil. Gefragt sind vor allem Qualität, Sicherheit und individueller Service.

Verleih und Premiumprodukte als Umsatztreiber

Skiverleih, Skiservice und Skidepot zählen weiterhin zu den wichtigsten Umsatzsäulen und erreichen an einzelnen Standorten bis zu 80 Prozent des Gesamtumsatzes. Parallel dazu hält der Trend zu hochwertigen, individuell angepassten Produkten an. Schwächer entwickelt sich weiterhin der Bereich Skitourenausrüstung.

Vielfalt und Innovation prägen die Branche

Die Wintersportartikelbranche präsentiert sich aktuell in ihrer vollen Breite – von Ski Alpin über Touren- und Langlauf bis hin zum Snowboard. Hersteller:innen bedienen unterschiedliche Zielgruppen, Könnensstufen und Preissegmente. Hochfunktionelle Bekleidung, innovative Materialien und ein zunehmender Fokus auf Sicherheitsausstattung wie Helme, Brillen und Rückenprotektoren prägen das Angebot. Nachhaltigkeit rückt zunehmend ins Zentrum: Der SPOT ON Innovation Pitch auf der ÖSFA 2026 zeigte mit biologisch abbaubarem Skiwachs, wie stark die Branche auf langlebige und umweltbewusste Lösungen setzt.

„Wir sehen derzeit einen sehr gut funktionierenden Markt. Die starke Wintersaison hat die Nachfrage zusätzlich belebt, gleichzeitig investieren Konsument:innen bewusster in hochwertige, langlebige und zunehmend nachhaltige Produkte. Das gibt der Branche Rückenwind und schafft eine solide Basis für die Vorbereitung der Wintersaison 2026/27“, sagt Michael Schineis, Sprecher des VSSÖ-Präsidiums. Damit bestätigt sich ein klarer Trend: Wintersportler:innen achten bei Ausrüstung, Skischuhen und Bekleidung immer mehr auf Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Kosten und Personal bleiben Herausforderungen

Trotz der positiven Entwicklung belasten hohe Energiepreise, steigende Kosten und der Fachkräftemangel viele Betriebe. Hinzu kommt eine kurze, intensive Saison mit hohem Druck in den Hauptferienwochen. Die ARGE Tourismus fordert daher gezielte Maßnahmen wie Saisonarbeitskontingente, Working-Holiday-Visa und wettbewerbsfähige Energiepreise.

Stabilität und Zukunftsfähigkeit brauchen politische Unterstützung

Nach dem ersten Drittel der Saison zeigt sich der touristische Sportartikelhandel stabil und zukunftsorientiert. Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit prägen Nachfrage und Angebot – nun braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen, um diesen Erfolg langfristig abzusichern.

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